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Rektusdiastase bei Männern: Ursachen, Symptome & was wirklich hilft

16. Juli 2025

2 Min. Lesezeit

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Auch Männer können betroffen sein – und oft bleibt es lange unentdeckt


Die meisten kennen die Rektusdiastase aus dem Zusammenhang mit Schwangerschaft und Rückbildung – doch sie betrifft nicht nur Frauen. Auch Männer können eine Rektusdiastase entwickeln, und zwar öfter, als viele denken. Denn starker Bauchinnendruck, falsches Training oder auch ein schwaches Bindegewebe können dafür sorgen, dass sich die gerade Bauchmuskulatur sichtbar oder spürbar voneinander trennt. Die Folge: eine instabile Körpermitte – mit Auswirkungen auf Haltung, Rücken und Wohlbefinden.


In diesem Artikel erfährst du:

  • was eine Rektusdiastase genau ist,

  • warum sie bei Männern entsteht,

  • wie du sie erkennst – und

  • was wirklich hilft, um deine Mitte wieder zu stabilisieren.


Was ist eine Rektusdiastase?

Die gerade Bauchmuskulatur (Musculus rectus abdominis) verläuft rechts und links von der Körpermitte. Getrennt wird sie von einer Sehnenplatte – der sogenannten Linea alba. Bei erhöhter Belastung (z. B. durch Bauchinnendruck, Übergewicht, falsches Training oder Bindegewebsschwäche) kann sich diese Linie ausdehnen, sodass sich die Bauchmuskeln spürbar voneinander entfernen. Diese Lücke nennt man Rektusdiastase.



Ursachen für eine Rektusdiastase bei Männern

Bei Männern entsteht eine Rektusdiastase in der Regel nicht hormonell bedingt, sondern meist durch:

  • Übermäßigen Bauchdruck, z. B. durch viszerales Bauchfett

  • Falsches Krafttraining, vor allem exzessive Sit-ups, Crunches oder Pressatmung

  • Schweres Heben ohne ausreichende Rumpfspannung

  • Alterungsprozesse und Muskelabbau

  • Veranlagung: Schwaches Bindegewebe kann die Lücke begünstigen

Viele Männer bemerken die Veränderung nicht sofort – oder sie vermuten schlicht ein "Bauchproblem", das trotz Training nicht verschwindet.


Symptome: Woran erkennst du eine Rektusdiastase?

Typische Anzeichen sind:

  • Eine Wölbung oder Kuppelbildung entlang der Bauchmitte bei Crunch-artigen Bewegungen

  • Ein Gefühl von Instabilität im Rumpf

  • Rückenschmerzen oder Beschwerden im unteren Rücken

  • Schwächegefühl beim Heben oder Tragen

  • der sogenannte "Bierbauch"

  • In manchen Fällen: Nabelbruch oder Verdauungsprobleme


Der häufigste Satz von Betroffenen: „Ich trainiere meine Bauchmuskeln, aber da tut sich nichts.“


Was hilft gegen eine Rektusdiastase?

Die gute Nachricht: Auch bei Männern lässt sich eine Rektusdiastase in vielen Fällen deutlich verbessern – mit dem richtigen Training und einem ganzheitlichen Blick auf deine Körpermitte. Entscheidend ist, nicht einfach „mehr“ Bauchtraining zu machen, sondern gezielt anders zu trainieren.

Das bedeutet konkret:

  • Druck aus dem Bauchraum nehmen – durch bewusste Atmung, bessere Haltung und angepasste Alltagsbewegungen

  • Die tiefliegende Muskulatur aktivieren – vor allem den querverlaufenden Bauchmuskel (Transversus abdominis), der wie ein inneres Korsett wirkt

  • Falsche Übungen vermeiden – Sit-ups, Crunches und andere Druckübungen verschlimmern die Situation oft

  • Gezieltes Core-Training aufbauen, das Stabilität schafft, statt nur Kraft

Ein individuell abgestimmter Trainingsansatz ist hier entscheidend – denn jede Rektusdiastase zeigt sich etwas anders.


Mehr Infos zu meinem Therapieansatz findest du hier.


👉 Du möchtest wissen, wo du stehst und wie du deine Mitte gezielt stärken kannst?Dann melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch – ich nehme mir Zeit für deine Fragen und zeige dir, wie ein passender Weg für dich aussehen kann.

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Rektusdiastase schließen, Tupler Technik, Hamburg

Über mich

Ich bin Okka Marie, postnatale Trainerin und Expertin für Rektusdiastase. Ich unterstütze Menschen dabei, ihre Rektusdiastase zu schließen, damit sie sich wohl, fit und stark in ihrer Haut fühlen. Gemeinsam arbeiten wir daran, dein Wohlbefinden und deine Fitness (nach der Schwangerschaft) zurückzugewinnen. Bei Fragen oder Interesse meldet euch gerne bei mir!

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